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Kontakt

Musik- und Kunstschule Jena
Eine Einrichtung von JenaKultur.
Ziegenhainer Str. 52
07749 Jena

Leitung
Friedrun Vollmer

Tel. 03641 4966-10
Fax 03641 4966-88
mks@jena.de

MKS-Außenstelle Lobeda
Platanenstraße 4
07747 Jena

Werkleiter JenaKultur
Jonas Zipf

Kooperationen und Produktionen

  ©Richard Kempert
Undine  ©Tina Peißker

Die MKS ist eine Einrichtung des städtischen Eigenbetriebes JenaKultur, innerhalb dessen die Zusammenarbeit mit den anderen Einrichtungen wie Jenaer Philharmonie, Volkshochschule, verschiedenen Museen oder Kulturarena von großer Bedeutung ist. Durch die starke Vernetzung mit Trägern kultureller Arbeit, wie dem Theaterhaus Jena, Jenaer Schulchören und Vereinen, der Imaginata oder dem Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar sind Projekte und Veranstaltungen möglich, die unter Thüringer Musikschulen einmalig sind.

Das Projekt "Adern von Jena"

Initiiert wurden Adern von Jena Anfang 2004 von der Architektin Dana Kurz im Rahmen des Masterstudiengangs Europäische Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar.

Es handelte sich zunächst um ein Experiment zur Entwicklung eines öffentlichen Freiraumes. Experimentierfeld war die oberirdische Fernwärmetrasse und ihre nähere Umgebung zwischen dem Heizkraftwerk Burgau und Jena Paradies. Über das Konfliktpotenzial zwischen ungeliebter technischer Infrastruktur – der Fernwärmetrasse – einerseits und dem qualitätvollen Naherholungsraum – den Saaleauen – andererseits sollten möglichst viele lokale Akteure aus Wirtschaft, Kultur und Verwaltung mobilisiert werden, um sich für den Imagewandel der Trasse und die Aufwertung ihres Umfeldes einzusetzen.

2017 KofferR aum – Schülerwerkstatt und Kunstinstallation
©Susanne Worschech

KofferRaum ist das inzwischen 23. Teilprojekt der Initiative Adern von Jena, die im Jahr 2004 von den Stadtwerken Energie Jena-Pößneck und der Stadt Jena ins Leben gerufen wurde.

Kunstinstallation | Was bedeutet Heimat und welche Habseligkeiten würde ich in meinen Koffer packen, wenn ich sie verlassen müsste? Mit diesen Fragen setzen sich die Schülerwerkstätten der Musik- und Kunstschule Jena und der Freien berufsbildenden Schule Jena im Ortsteil Lobeda-West auseinander. Rund 50 gestapelte Koffer aus Drahtgitter mit kleinen Objekten aus Keramik in ihrem Inneren erzählen von Aufbruch, Flucht und Heimat. Der Berg aus Koffern befindet sich in einem Dehnungsbogen der Fernwärmeleitungen der Stadtwerke Energie am so genannten Rohrmeter 10. Auf den Leitungsrohren stehen Auszüge und Zitate aus Gesprächen mit Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und jetzt in Jena Lobeda vorübergehend oder auch dauerhaft wohnen.

Schülerwerkstätten | Zwei Schulen, vier Lehrer, viele Schüler und der Stadtteil Lobeda – ein Gesamtprojekt zum Thema Heimat und Flucht.
Die Kunstklassen der Musik- und Kunstschule mit Schülern im Alter von 5 bis 35 fertigen Objekte aus Keramik, die für sie mit dem Begriff Heimat in enger Verbindung stehen. Die Klassen unter der Leitung von Petra Lieberenz, Ekkehard Engelmann und Susanne Worschech setzen sich aus Schülern zusammen, die sowohl in Jena beheimatet sind als auch jüngst Zugezogene, die ihre ursprüngliche Heimat verlassen mussten. Jedes der Objekte wird in einen durchsichtigen Koffer aus Draht gelegt, ist also für jeden öffentlich sichtbar.
Prägnante Aussagen, aus Interviews mit Bewohnern einer Flüchtlingsunterkunft in Jena werden von den Auszubildenden der Freien berufsbildenden Schule Jena als Stencil (Schablonen) zugeschnitten und auf die Fernwärmeleitungen als Botschaften aufgesprüht. Angeleitet werden die Auszubildenden von Carsten Lincke.

Projektort | Die Kunstinstallation KofferRaum befindet sich in einem Dehnungsbogen der Fernwärmeleitungen am sogenannten Rohrmeter 10, also rund 1 Kilometer vom Heizkraftwerk Burgau entfernt in nördlicher Richtung. Der Ort ist an der Stelle, wo die Straßenbahnlinie auf einer Brücke die Saale kreuzt. Von der Straßenbahn aus ist der Berg von Koffern sichtbar, um die „Habseligkeiten“ im inneren der Koffer und die Botschaften betrachten, lesen und verstehen zu können, muss sich der Besucher jedoch selbst in den KofferRaum begeben.

Vernissage | Die Vernissage der Kunstinstallation KofferRaum im Rahmen der Adern von Jena fand am 11. Mai um 17 Uhr am Rohrmeter 10 statt.

2015 - UNDINE
Undine Undine ©Tina Peißker

Am 4. Juni 2015 hatte im Theaterhaus Jena das Stück "UNDINE" nach Friedrich de la Motte Fouqué und Hans Christian Andersen Premiere.
Das Besondere an dieser Produktion war, dass diesmal nicht die Schauspielprofis, sondern ca. 120 Kinder und Jugendliche der Musik- und
Kunstschule Jena und des Kinder- und Jugendcircus MoMoLo auf der Bühne standen. Unter der Anleitung von Profis präsentierten die Schüler das romantische Märchen des Meermädchens Undine, das durch die Liebe des Ritters Hans zwar eine Seele gewinnt, aber an der Seelenlosigkeit der höfischen Welt zu Grunde geht.

Diese 120 Kinder boten alles auf, was sie in der Musik- und Kunstschule Jena und im Circus MoMoLo gelernt haben. Sie waren die Wasserwesen, die furchterregenden Gespenster im Finsterwald, Glühwürmchen und Hofschranzen, und sie spielten natürlich auch die Liebenden; das fremdartige Mädchen Undine und der hin- und hergerissene Ritter Hans, der sie letztendlich verlässt und dafür mit seinem Leben bezahlen muss. Was auf den Brettern des Theaterhauses dann an einem kaleidoskopartigem bunten Wirbel der verschiedensten Künste dargeboten wurde, sprengt fast die Vorstellungskraft, was mit jugendlichen Laien (!!) - Darstellern möglich ist: egal ob dies die ausgefeilten Choreographien unserer Tänzer (unter Leitung von Cristina Oprea), die improvisierten Klangflächen des Kinderchores (unter Leitung von Claudia Zohm), das wie Phönix aus der Asche erwachte und schwungvoll spielende Nachwuchsorchester IV (unter Leitung von Pedro Andrade), die großartigen Kostüm- und Bühnenbildgestaltungen unserer Kunstschüler (unter Leitung von Ines Leidenfrost), die atemberaubenden Artistiknummern der MoMoLos (das Workshopleiterteam um Friedemann Ziepert) oder ganz besonders die eindrucksvollen schauspielerischen Leistungen der Hauptdarsteller (unter Leitung von Claudia Kirchhof) waren.

Schauspiel, Akrobatik, Ballett, Chor und Orchester: allein der logistische Aufwand war gigantisch, deshalb war auch die Zahl der vielen Profis und Helfer hinter der Bühne groß. Regie führte die Leiterin des Theaterhausjugendclubs Kerstin Lenhart und die ehemalige Theaterhausschauspielerin Tina Keserovic.

Ermöglicht wurde die Produktion vor allem durch Projektförderungen aus Mitteln von „Zirkus macht stark“ und der Thüringer Staatskanzlei. Alle vier Vorstellungen am 4., 5., 6. und 7. Juni waren ausverkauft. Ein phänomenaler Erfolg!

JenaTV berichtete über UNDINE. Den Beitrag können Sie hier anschauen.

2017 - "Fremde.Heimat." - eine zirkustheatrale Musikperformance
Zakir mit Napoleonhut ©Khashayar Zandyavari

Fremde.Heimat 2017 entsteht im Prozess, im Austausch, in der Begegnung unterschiedlicher Künste. Drei Gruppen des Kinderzirkus MoMoLos und sieben Gruppen der Musik- und Kunstschule stellen sich der Herausforderung, gemeinsam mit Spielern des teenparks ihre unterschiedlichen Arbeitsweisen aufeinander abzustimmen, um eine musiktheatrale Zirkusperformance zu schaffen. Inhalt der Unternehmung sind zwei uralte, mit Emotionen und Deutungen aufgeladene Begriffe: Fremde und Heimat. Was ist Heimat? Was Fremde? Wie werden diese Begriffe im Heute besetzt? Akrobatik, Streichorchester, Theater, Jonglage, Tanz, Trapez, Chor, Video und Weltmusik treffen aufeinander und treten in Dialog mit dem 1940 entstandenen Sketch „DIE FREMDEN“ von Karl Valentin.
Freut Euch auf radschlagendes Gemüse, Ballerinas im Museum, lebendigen Flaggen in waghalsiger Höhe, Wandervögel verschiedener Couleur, Napoleon und vieles andere mehr.

Regie: Kerstin Lenhart
Bühne und Kostüme: Franziska Keune und Mirella Ostreicher
Musikalische Gesamtleitung: Kay Kalytta
Produktionsleitung: Katrin Paninski

Ermöglicht wurde die Produktion vor allem durch Projektförderungen aus Mitteln von der der Thüringer Staatskanzlei und „Zirkus macht stark“. 

Alle vier Vorstellungen am 8., 9., 10. und 11. Juni waren ausverkauft.

Eine Produktion der Musik- und Kunstschule Jena, des Circus MoMoLo und des Theaterhauses Jena.

Profi- und Nachwuchsmusiker an einem Pult
©Richard Kempert

Die Jeunesses Musicales Deutschland und die Deutsche Orchestervereinigung rufen seit 2004 bundesweit zur Zusammenarbeit von Jugend- und Berufsorchestern auf. 2008 schlossen sich auch die Jenaer Philharmonie und das Jugendorchester der Musik- und Kunstschule Jena in dieser Initiative namens „tutti pro“ zusammen. Hierbei geht es darum, sich gegenseitig zu inspirieren, voneinander zu lernen und gemeinsam zu musizieren. Die »tutti pro«-Konzerte finden im Turnus von zwei Jahren statt und sind in das Europäische Orchesternetzwerk »ONE« eingebunden.

Das diesjährige „Tutti pro“ mit der gemeinsamen Probenphase vom 7. bis 10. März 2016 unterliegt der Führung des neuen Orchesterleiters und Dirigenten Pedro Andrade. Der aus Santo Tirso stammende Geiger nimmt gleich zwei Portugiesen mit ins Programm. Zum einen erarbeitet das Jugendorchester mit der Jenaer Philharmonie die „Symphonische Ouvertüre No. 3“ von Joly Braga Santos (1924 – 1988) und zum anderen von Luis de Freitas Branco (1890 - 1955) die „Suite Alentejana No. 1“.

Doch auch die Werke bekannter deutscher Komponisten werden Teil des Projekts sein. So spielen die Jugendlichen den 1. Satz „Entrée“ aus der „Ballett Suite“ op.130 von Max Reger (1873 – 1916) sowie die Sinfonie in C-Dur „Jena“ von Friedrich Jeremias Witt (1770 – 1836). Pedro Andrade gibt damit schon einen Vorgeschmack auf den im Jahr 2017 anvisierten deutsch-portugiesischen Orchesteraustausch zwischen Jena und Porto.

Mit diesem anspruchsvollen Repertoire gehen die Jugendlichen nun in die Probenphase. Dabei können die portugiesischen Stücke durchaus mit den deutschen mithalten. Doch wer mit Profis spielen möchte, muss sich eben auch gewissen Herausforderungen stellen.

Das Ergebnis der gemeinsamen Probenarbeit wird schließlich im Konzert am 10. März 2016 um 19 Uhr im Volkshaus zu hören sein.

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